_
„Dieses Gelände könnte heute leben, arbeiten,
wirtschaften – wenn man uns gelassen hätte.“
Jörg-Josef Pfefferer
Unsere Wurzeln in Monheim
Tradition trifft Zukunft
Seit über 87 Jahren sind wir als Familienunternehmen fest in Monheim verwurzelt. Seit 1938 steht Pfefferer für maßgeschneiderte Lösungen, für Handschlagqualität und Innovationskraft.
Was mit Transportunternehmen begann, umfasst heute auch moderne Lagerlogistik mit 80-Tonnen-Hallenkran sowie unserem weiteren Geschäftszweig dem Handel und individuellen Umbau von Containern.
Unser Erfolg beruht auf Erfahrung, Verlässlichkeit und dem festen Willen, regional zu investieren.
Das Gelände Am Sendle – unsere Zukunftsvision
Mehr als eine Tankstelle
Als wir das Grundstück Am Sendle erworben haben, war das nur der erste Schritt. Unsere Vision reichte weit über den Bau einer Tankstelle hinaus. Gemeinsam mit der Stadt wollten wir:
- neue Arbeitsplätze schaffen,
- moderne Produktionsflächen errichten,
- zusätzliche Erweiterungskapazitäten aufbauen,
- unsere Containerfertigung ausbauen,
- und den Standort Monheim langfristig stärken.
Das Gelände sollte zum Herzstück unserer Weiterentwicklung werden – für mehr regionale Wertschöpfung und eine sichere Zukunft unseres Unternehmens.
Was passiert ist
Von der Vision zur Blockade
Trotz Pandemie hielten wir an unserer Planung fest. Doch statt Unterstützung erhielten wir im Jahr 2022 eine Klage der Stadt Monheim – mit dem Ziel, uns das Grundstück wieder zu entziehen.
Während des Verfahrens war jegliche Weiterentwicklung blockiert. Uns waren die Hände gebunden – und das trotz eines gültigen Vertrags, in dem unsere Ausbaupläne vorgesehen waren.
Zeitleiste:
- 2018 – Vertragsabschluss mit der Stadt Monheim
- 2019 – Start der Standortplanung
- 2020 – Corona-Pandemie verzögert Umsetzung
- 2022 – Stadt Monheim reicht Klage auf Rückgabe ein
- 2022–2025 – Stillstand & vergebliche Kompromisssuche
- Heute – Unsere Vision ruht – und das Gelände bleibt ungenutzt
Zeitleiste Grundstück & Verfahren
2017-2019: Vertrag & erste Hürden
01.03.2017 (Brief vom BGM Bestätigung der Reservierung des Grundstückes)
12.07.2017 Zusätzliche Vorstellung des Projekts in der Stadtratssitzung
06.11.2018 Kaufvertrag mit Stadt Monheim + Verpflichtung: Tankstelle bis 31.12.2021 ! Aber: keine konkrete Form festgelegt
2020: Projektplanung läuft - dann kommt Corona
August 2020 - Antrag auf Fristverlängerung um 1 Jahr wegen Corona (Wunsch des möglichen Betreibers), Ablehnung und nur Vorschlag für 6 Monate sowie nachträgliche Änderung des Kaufvertrags von 2018
09.04.2021 Bauantrag erstellt
30.04.2021 Stadt gibt Antrag zurück:
Begründung: "Sonderbau"
11.05.2021 Landratsamt recherchiert und widerspricht: Dieseltankstelle ist kein Sonderbau
18.05.2021 Stadt lehnt trotzdem ab: ,,Kein
Sachbescheidungsinteresse" fachlich unhaltbar
26.07.2021 Landratsamt kündigt an, das fehlende
Einvernehmen zu ersetzen
Parallel: Andere Tankstelle wird durch Stadt
genehmigt
Während unser Projekt blockiert wurde, erhielt ein anderes
Unternehmen Mai 2021 die Genehmigung durch den Stadtrat für
eine öffentliche Tankstelle in Monheim.
Diese Entscheidung des Stadtrats entzieht unserem Projekt die wirtschaftliche Grundlage
Endlich Genehmigung der Pooltankstelle
11.11.2021 Genehmigung durch
Landratsamt
22.11.2021 Baubeginn
Fertigstellung Mitte 2022
Februar 2022 Stadt unterbreitet
Vorschläge für alternative Grundstücke
Zwei geteilte Flächen im hinteren Teil des Gewerbegebiets: ca.
3.000 m2 + ca. 8.000 m2 (unter Hochspannungsleitung)
Nicht nutzbar für den geplanten Zweck, da ungeeignet und
Tankstellenbau bereits im vollen
Gange war.
05. April 2022 Zustellung der Klage durch die
Stadt Monheim Gerichtsverlauf und Vergleichsbemühungen
Vorschlag der Stadt vor Gericht:
- Nur befestigte Flächen zur Rückgabe ohne
Versorgungsleitungen
- Nicht annehmbar
· Vorschlag von Jörg Josef Pfefferer:
Teilung des Grundstücks 50/50
25. November 2022 Schriftlicher
Rückgabevorschlag durch Pfefferer: 7.500 m2 an die Stadt
- wurde abgelehnt durch den Stadtrat
Dezember 2022 Angebot: Jörg Josef Pfefferer
behält nur 2.000 m2 und Schotterfläche
wird bis Juli 2023 entfernt
Keine Entscheidung durch
Stadtrat innerhalb der Einspruchsfrist
Einspruch durch Jörg Josef Pfefferer notwendig (nicht gewollt,
aber rechtlich erforderlich) - Nach 5 Monaten
wird das Angebot von der Stadt abgelehnt
19. Mai 2023 Oberlandesgericht weist Einspruch
zurück
21. Juni 2023 Stadt lehnt 2.000 m2-Vorschlag ab (erst
nach 5 Monaten)
Neuer Gegenvorschlag Stadt: nur 1.320 m2
Nicht realisierbar wegen gesetzlich vorgeschriebener
20% Begrünungsfläche und notwendiger
Infrastruktur (Versorgungscontainerfür Tankstelle)
15. November 2024 Urteil des
Bundesgerichtshofs (BGH)
Was auf dem Spiel steht
Stillstand kostet Zukunft
Die Folgen einer erzwungenen Betriebsverlagerung wären auch für Monheim spürbar – nicht nur für uns als Unternehmen.
- Rund 1 Million Euro an Gewerbesteuer gingen Monheim in den nächsten zehn Jahren verloren
- Wertvolle Arbeitsplätze würden nicht entstehen
- Regionale Wirtschaftskraft bleibt ungenutzt
- Modernes, leistungsfähiges Gewerbegebiet bleibt brach liegen
Wir möchten investieren, ausbauen, Chancen schaffen – gemeinsam mit Monheim. Doch dafür braucht es Zusammenarbeit, nicht Konfrontation.
Unser Appell an Monheim
„Wir wollen bleiben.“
„Unsere Familie, unser Unternehmen – wir sind mit Monheim tief verbunden. Wir haben nie aufgegeben, unsere Vision trotz aller Herausforderungen zu verfolgen. Doch wir brauchen endlich ein faires Miteinander – keinen gerichtlichen Stillstand. Wir sind bereit, zu investieren, zu bauen, zu wachsen. Für Monheim. Für die nächste Generation.“
– Jörg-Josef Pfefferer -
Kontakt & Dialog
Im Gespräch bleiben
Haben Sie Fragen, möchten mehr über unsere Pläne erfahren oder mit uns in den Dialog treten? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
Tel. 09091 - 5932